Erhöhung der Produktivität in der Produktentwicklung.

Erhöhung der Produktivität in der Produktentwicklung.

Kostensenkung und Innovation – zwei unvereinbare Ziele?

ABSTRACT

Für Unternehmen der fertigenden Industrie sind nicht nur Einkauf und Produktion Zielobjekte von Kostensenkungsinitiativen; auch die Kosten in Forschung und Entwicklung sind mittlerweile in den Blickpunkt geraten, machen diese doch zwischen vier und acht Prozent des Umsatzes aus. Da Investitionen in Forschung und Entwicklung auch Beiträge zur Zukunftssicherung des Unternehmens sind, stehen Initiativen zur Kostensenkungen schnell unter Generalverdacht, die Zukunftsfähigkeit zu bedrohen — nach dem Motto: „Man sägt nicht den Ast ab, auf dem man sitzt“. Die Synthese aus diesem Dilemma lautet: Produktivitätssteigerung der eigenen Entwicklungs-organisation. Das bedeutet entweder mehr „Output“ bei gleichem Einsatz oder gleichbleibender „Output“ bei verringertem Einsatz. Letzteres ist aufgrund signifikanter Anteile externer Entwicklungsdienstleister in der Produktentwicklung meist sogar ohne Abbau eigener Ressourcen möglich und sichert zugleich den Verbleib des wichtigen Know-hows im eigenen Unternehmen. 

DER AUTOR

Hanns Peter Becker ist Partner der Managementberatung POLARIXPARTNER. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Projektleiter für Projekte zur technischen Produktentwicklung. Hanns Peter Becker hat zudem mehr als 15 Jahre Beratungserfahrung in verschiedenen Branchen, vorwiegend in der Automobilindustrie: Experte im Bereich Elektromobilität, insbesondere Entwicklung und Sourcing von Komponenten für Hybrid- und E-Fahrzeuge; iNTACS zertifizierter Provisional Assessor für SPICE (ISO/IEC 15504) sowie PRINCE2 qualifiziert (foundation level).